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Nachwuchssorgen bei unseren Bäckern
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Nachwuchssorgen bei unseren Bäckern

Es gibt aktuell viele Jobs, die kaum jemand machen möchte. Dazu gehört auch der Beruf des Bäckers. Viele Kollegen haben gerade schwer zu kämpfen, sagt der Obermeister der Innung Westmünsterland Günther Kremer. In der 10. Generation Bäcker in Velen, weiß er sehr genau, wo es gerade hakt.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.08.2022 05:00

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Steigende Rohstoff- und Energiepreise

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Nachwuchssorgen, steigende Rohstoff- und Energiepreise und dann noch die immer kompliziertere Bürokratie. Das sind die Dinge, die unseren Bäckern das Leben schwer machen und zwar so schwer, dass viele aufgeben. Velen habe als Ortsteil ohne Ramsdorf mal ein Dutzend selbst backende Betriebe gehabt, erzählt Kremer, jetzt sei da nur noch sein eigener. Und auch sein Sohn Lukas übernimmt noch in diesem Jahr das Geschäft eines Heideners. Das Bäckereisterben selbst sei allerdings nicht neu, so Kremer. Einen Lehrling zu finden, sei schon seit Jahren sowas wie ein sechser im Lotto, egal ob für die Backstube oder den Verkauf. Dieses Jahr habe sich kein einziger Bewerber gemeldet. Was die Energiepreise angeht, sind einige Bäcker dank Laufzeitverträgen noch bis Ende des Jahres abgesichert, danach rechnet Kremer allerdings auch mit einer Verdreifachung der Kosten.

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