
Falls es zur Fusion kommt, werden alle ca.170 Mitarbeiter übernommen
Denn heute (14.12.22) kommen die Räte in Südlohn, Ahaus und Stadtlohn zusammen, um über die Fusion und ihre Details in nicht-öffentlicher Sitzung abzustimmen. Am Freitag (16.12.22) folgt dann noch Vreden. Und während sich in Ahaus, Vreden und Südlohn Mehrheiten für einen Zusammenschluss abzeichnen, wollen CDU und FDP in Stadtlohn den Zusammenschluss verhindern. Die Fusion ist aus Sicht der CDU und FDP nicht nötig und birgt auch zu viele Risiken. Vor allem, dass der Hauptsitz der neuen Gesellschaft Ahaus sein soll, stößt den Politikern bitter auf. Sie sind gegen einen Ausverkauf Stadtlohns, heisst es dazu zum Beispiel auf der Homepage der CDU. Thomas Spieß als Geschäftsführer der SVS - Versorgungsbetriebe möchte sich dazu genauso wenig äußern, wie sein Ahauser Amtskollege Karl-Heinz Siekhaus. Alle versichern aber, dass, sollte es zu einer Fusion kommen, alle ca 170 Mitarbeiter übernommen werden. Wie sich die Fusion auf die Kundenverträge auswirken könnte, möchte aktuell noch keiner kommentieren. Dazu sei die Entwicklung der Situation zu schwer einzuschätzen.