
5 Millionen Euro Entschädigung
In dem Brief wird ihnen das weitere Verfahren erläutert, sagt Interventionsbeauftragter Peter Frings. Diese Vorgehensweise soll die Betroffenen nur so gut es geht entlasten, sagt das Bistum. Opfer sollen laut Bischofskonferenz ab Januar Entschädigungen von bis zu 50.000 Euro beantragen können. Opferschutzbeauftragte halten eher sechsstellige Summen für gerechtfertigt, weil viele Opfer berufsunfähig sind. Gut 5 Millionen Euro stehen erst einmal für die weitere Entschädigung der Opfer bereit. Sollten das nicht ausreichen, bekommt der bischöfliche Stuhl weitere Gelder in Form eines Darlehens. Im Bistum Münster soll es rund 450 Missbrauchsopfer von früher geben. Etwa die Hälfte davon hat schon erste Entschädigungen erhalten. Insgesamt wurden schon 1,2 Millionen Euro gezahlt.