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Mehr schwere Fälle im Kreis Borken
© Klinikum Westmünsterland
Blick in ein Intensivzimmer in Bocholt
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Mehr schwere Fälle im Kreis Borken

Beim Kreis Borken ist heute Vormittag (23.10.) der erweiterte Krisenstab zusammengekommen, denn die Corona-Lage verschärft sich auch bei uns im Westmünsterland.

Veröffentlicht: Freitag, 23.10.2020 12:33

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Ansteckungen bei Familie und Freunden

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Beim Kreis Borken ist heute Vormittag (23.10.) der erweiterte Krisenstab zusammengekommen, denn die Corona-Lage verschärft sich auch bei uns im Westmünsterland. Innerhalb eines Tages wurden 77 Neuinfektionen gemeldet und auch die Zahl der schweren Krankheitsverläufe nimmt deutlich zu. Das kann Tobias Rodig vom Klinikum Westmünsterland bestätigen:

"Aktuell befinden sich 21 Patienten bei uns in den Krankenhäsuern in stationärer Behandlung. Fünf davon befinden sich auf der Intensivstation. Über alle Krankenhäuser-Standorte hinweg verfügen wir über 70 Intensivbetten und 56 Beatmungsplätze. Diese werden aber natürlich nicht nur für Covid-Patienten, sondern auch für andere schwerkranke Patienten benötigt. Weitere Kapazitäten wären im Bedarfsfall zuschaltbar, sodass zurzeit kein Versorgungsengpass besteht."

Aber das kann sich schnell ändern, wenn wir nicht aufpassen. Deshalb ist es so wichtig, die Coronaregeln einzuhalten. Die meisten stecken sich auch hier im Kreis bei Familienmitgliedern und Freunden an. Außerdem werden sowohl unsere niederländischen Nachbarn, als auch wir gebeten, die Grenze nicht unnötig zu überqueren, denn die steigende Anzahl von Infektionen in Gronau hängt teilweise mit dem Grenzverkehr zusammen.

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