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Medikamentenmangel in Apotheken
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Medikamentenmangel in Apotheken

Wer in diesen Tagen in eine Apotheke geht und krampflösende Mittel oder Fiebersaft für Kinder braucht, der könnte vertröstet werden. Denn auch hier bei uns sind aktuell nicht alle Mittel verfügbar.




Veröffentlicht: Freitag, 29.07.2022 06:33

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Das Problem ist die Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten und Produzenten

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Viele Stoffe sind aktuell einfach nicht lieferbar, sagt Gabriele Overwiening, die Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes. Die Rekenerin führt das vor allem auch auf die Politik zurück. Wir müssen viel mehr Produktion nach Deutschland zurückholen und dazu hier die bürokratischen Hürden abbauen. Denn nur dann gebe es sichere Lieferketten. Bis dahin behelfen sich viele Apotheken hier bei uns. So werden zum Beispiel Präparate mit Ibuprofen als Ersatz für Paracetamol herausgegeben. Oder wir raten Eltern, statt Fiebersaft, Paracetamol-Tabletten zu mörsern und dann einen Teil davon zum Beispiel in einem Yoghurt oder ähnliches zu mischen, so Overwiening. Die Apothekenlandschaft hat schon seit Jahren immer wieder mit Engpässen zu kämpfen. Die Versorgung der Bevölkerung sei aber immer gesichert, heisst es. Grundsätzlich sollte man sich aber so früh wie möglich um das kümmern, was man an Medikamenten braucht.

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