
In Legden sind jetzt rund hundert Verantwortliche von heimischen Fußballvereinen aus dem Raum Ahaus-Coesfeld zusammengekommen, um darüber zu sprechen, wie sie den Mangel an Schiedsrichtern bekämpfen können. Dabei wurde eins klar: Es reicht nicht mehr aus, sich dafür einzusetzen, neue Unparteiische zu gewinnen und die bisherigen zu halten. Nicht nur die zunehmende Gewalt auf den Sportplätzen ist Grund für den Schiedsrichtermangel. Auch das teilweise ungebührliche und unsportliche Verhalten von Spielern, Übungsleitern und Betreuern macht den Unparteischen zu schaffen. Außerdem mangelt es auch im eigenen Verein oft an Wertschätzung für die Arbeit der Schiedsrichter. Deshalb wollen die Fußballvereine jetzt unter den eigenen Mitgliedern, Spielern und Zuschauern wieder für einen fairen Umgang und mehr Anstand sorgen. Als Vorbild dafür wurde bei dem Treffen unter anderem Eintracht Stadtlohn genannt. Und dort gibt es sogar einen Überhang an Schiedsrichtern.