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Wegen dreifachen Mordversuchs muß ein 48-jähriger Bocholter sieben Jahre ins Gefängnis. Das hat das Landgericht Münster entschieden. Der Mann war Ende April auf der B67 bei Biemenhorst mit Tempo 120 zweimal mit Absicht in den Gegenverkehr gerast, betrunken und ohne Führerschein. Dabei wurde er selbst sehr schwer, drei weitere Menschen leicht verletzt. Die Richter gehen davon aus, dass der Bocholter Selbstmord begehen wollte, weil er seine Frau und seinen Job verloren hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte 13 Jahre Gefängnis gefordert, die Verteidigung Freispruch.
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