
Krieg in der Ukraine: Happy End für Familie aus Vreden
Vor wenigen Tagen hatten wir über Stefan und seine Familie berichtet. Eine Geschichte, die uns alle bewegt hat. Sie konnten nicht aus der Ukraine fliehen, weil sie keine Dokumente für ihre 3 Wochen alten Zwillinge hatten. Sie kamen nicht über die Grenze. Jetzt das Happy End.
Veröffentlicht: Dienstag, 01.03.2022 13:45
Zum Hintergrund
Stefan, seine Frau und ihre 3 Wochen alten Zwillinge saßen im Kriegsgebiet fest. An der Grenze zu Polen. Ihr Problem: Sie konnten nicht nach Polen einreisen. Es fehlten Dokumente für die Kinder. Die Kinder sind vor gut 3 Wochen von einer Leihmutter in Kiew geboren worden. Die Vredener wollten die Kinder abholen. Sie sind nach Kiew gefahren, wollten da auf die Reisepässe der Kinder warten und dann als Familie nach Hause nach Vreden. Während sie auf die Pässe warten bricht der Krieg aus. Die Unterlagen der Kinder liegen bei der Deutschen Botschaft in Kiew. Doch die wurde geschlossen. Sie hatten also keine Dokumente für die Kinder. Wir konnten mit dem Vater sprechen, als die Familie in einer Notunterkunft an der Grenze zu Polen gewartet hat und nicht wusste, wie es weiter gehen wird.
Happy End
Zum Glück können wir jetzt sagen: es ist gut gegangen. Die Familie hat durch große Hilfe aus dem Westmünsterland die nötigen Papiere organisieren können. Sie sind über die Grenze nach Polen gekommen und mittlerweile gesund wieder zu Hause in Vreden angekommen.