
Kreis Borken will Eichenprozessionsspinner bekämpfen
Ein Thema, das uns im Westmünsterland auch in diesem Sommer begleiten wird, ist der Eichenprozessionsspinner. Die Städte und Gemeinden im Kreis Borken versuchen den Schädling mit vielen Maßnahmen zu bekämpfen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2020 13:40
Viele Maßnahmen im Kampf gegen den Schädling
Viele Westmünsterländer haben keine guten Erinnerungen an den Schädling: der Kontakt mit den Brennhärchen löst Juckreiz, Verbrennungen oder sogar Kreislaufprobleme aus. Die Städte und Gemeinden im Kreis Borken haben dem Eichenprozessionsspinner den Kampf angesagt. Dabei kommen vor allem biologische Mittel zum Einsatz. Ab kommender Woche werden in Bocholt die Bäume besprüht. Dazu kommt in der Innenstadt ein Hubsteiger zum Einsatz – in den Außenbereichen sind die Schädlingsbekämpfer mit einem Schlepper mit Sprühkanone unterwegs. Bis zu 100 Nistkästen hat die Stadt in Nähe von Eichen aufgehängt. Ob das erfolgreich ist, wird sich aber erst im Sommer zeigen, sagte uns eine Sprecherin der Stadt. Auch Borken setzt auf Nistkästen, Fallen und Heißschaum. Derzeit bereitet die Stadt die Möglichkeit vor, online oder über eine Telefon-Hotline Nester des Schädlings zu melden. In Ahaus beginnt eine Fachfirma in diesen Tagen damit, Fadenwürmer auszusetzen, die die Raupen des Spinners töten sollen.