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Kreis Borken: Impfquote wie in Dänemark
© Kreis Borken
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Kreis Borken: Impfquote wie in Dänemark

Impfquote im Kreis Borken liegt bei den über 12-Jährigen bei 83 Prozent. Damit liegen wir hier im Kreis Borken deutlich über dem Landes- und Bundesschnitt

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.09.2021 14:30

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Landrat dankt den Westmünsterländern

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Kai Zwicker, Landrat im Kreis Borken

"Die Impfquote bei den über 12-Jährigen liegt im Kreis Borken inzwischen bei 83 Prozent. Damit liegen wir bei den vollständig Geimpften deutlich über der NRW-Quote von 76,4 Prozent und der bundesweiten Quote von 72,5 Prozent"


Mit dieser außerordentlich erfreulichen Nachricht hat Landrat Dr. Kai Zwicker in der Pressekonferenz zur heute (30.09.2021) erfolgenden, vom Land vorgegebenen planmäßigen Schließung des "Impfzentrum Kreis Borken" aufwarten können. Gleichzeitig dankte er den Bürgerinnen und Bürgern im Westmünsterland für die hohe Impfbereitschaft. Sie habe dazu geführt, dass der Kreis Borken "in einer Liga" beispielsweise mit Dänemark (knapp 85 Prozent der über 12-Jährigen sind dort vollständig geimpft) liege, das aufgrund seiner Werte sämtliche coronabedingten Beschränkungen bereits wieder aufgehoben habe.

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Rückblick auf das Impf- und Infektionsgeschehen vom 20. bis 26. September

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Im Zeitraum vom 20. bis zum 26. September 2021 gab es im Kreis Borken insgesamt 138 (Vorwoche: 141) gemeldete Neuinfektionen, also ein minimaler Rückgang zur Vorwoche. Das Infektionsgeschehen hat sich damit auf relativ niedrigem Niveau beruhigt und stabilisiert. Lag der kreisweite Inzidenzwert am 20. September bei 39, so betrug er am 26. September 37,4. Diese "Stagnation" ist auch auf Bundes- und Landesebene zu verzeichnen, wobei das Infektionsgeschehen im Kreis Borken weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt von 61,7 und dem Landesdurchschnitt von 57,5 liegt.


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Neuinfektionen hauptsächlich am Arbeitsplatz, Kaum Infektionen in Schulen

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Die Neuinfektionen erfolgten:

  • am Arbeitsplatz: 14 Fälle; 10,1 Prozent (Vorwoche: 11 Fälle; 7,8 Prozent)
  • im Haushalt / Privat: 45; 32,6 Prozent (Vorwoche: 66; 46,8 Prozent) – hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen
  • im häuslichen/familiären Umfeld im Rahmen von Reisen: 11; 8 Prozent (Vorwoche: 8; 5,7 Prozent)
  • bei Feiern: 4; 2,9 Prozent (Vorwoche 1; 0,1 Prozent)
  • in Einrichtungen: 8; 5,9 Prozent (Vorwoche.: 7; 5,0 Prozent)
  • in der Schule: 1; 0,7 Prozent (Vorwoche: 4; 2,8 Prozent)

 

In 55 Fällen blieb die Infektionsquelle trotz intensiver Befragung der infizierten Personen durch die Containment-Scouts des Kreisgesundheitsamtes Borken unbekannt (39,8 Prozent – Vorwoche: 44; 31,2 Prozent).

Es gab damit lediglich kleinere Verschiebungen bei den "Infektionsquellen". Der Anteil derjenigen Personen, die die Herkunft ihrer Infektion nicht erklären können, nimmt weiter zu. Dafür hat sich das Folgegeschehen in familiären Zusammenhängen etwas entspannt. Wichtig: Größere zusammenhängende Infektionsgeschehen wurden nicht verzeichnet.

Schule wie auch Kindergarten trugen kaum noch zum Infektionsgeschehen bei. Dort gelten daher auch andere Regelungen im Umgang mit Einzelfällen in diesen Einrichtungen. Es wird grundsätzlich nur noch die infizierte Person in Quarantäne gesetzt. Ansonsten kann der Betrieb weiterlaufen und es wird flankierend getestet. Dieses Vorgehen konnte im Kreis Borken problemlos umgesetzt werden – Folgeinfektionen in den Schulen und Kindergärten sind weiterhin die absolute Ausnahme.

Im Berichtszeitraum gab es erneut ein Ausbruchsgeschehen in einer Pflegeeinrichtung. Die betroffenen Wohngruppen wurden umgehend getestet, um Klarheit über das Geschehen zu bekommen. Das Kreisgesundheitsamt handelt dabei immer in enger Abstimmung mit der WTG-Behörde des Kreises ("Heimaufsicht") und der betroffenen Einrichtung.


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Impfstatus der neuinfizierten Personen

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Von den 138 (Vorwoche: 141) neuinfizierten Personen waren 60 (45) vollständig geimpft. Bei den Geimpften gab es nahezu durchweg deutlich mildere Krankheitsverläufe. In diesem Zusammenhang ruft das Kreisgesundheitsamt aber auch alle geimpften Personen dazu, die geltenden Schutzregeln zu einzuhalten und bei Auftreten von Symptomen diese kurzfristig abklären zu lassen.

Vom Infektionsgeschehen sind mehrheitlich die jüngeren Altersgruppen betroffen. Dies entspricht ebenfalls der bundesweiten Entwicklung.


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Drei weitere Todesfälle

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Im Zusammenhang mit Covid 19-Infektionen sind im Berichtszeitraum drei Todesfälle hinzugekommen. Die Verstorbenen waren 20, 42 und 71 Jahre alt. Zwei der Verstorbenen waren nicht geimpft.

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