Anzeige
Kreis Borken bereitet sich auf Lockerungen vor
© Land NRW / Mark Hermenau
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat eine Expertengruppe beauftragt, einen Plan für eine Exit-Strategie zu entwickeln
Teilen:

Kreis Borken bereitet sich auf Lockerungen vor

Im Kreis Borken will man vorbereitet sein und mögliche Lockerungen schnell umsetzen können.

Ein Expertenteam aus Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Bereichen hat nach übereinstimmenden Medienberichten ein Dokument präsentiert, in dem Maßnahmen und Vorschläge zu Lockerungen der aktuellen Einschränkungen dargestellt werden.

Veröffentlicht: Sonntag, 12.04.2020 12:50

Anzeige

Einheitliche Lösung für den Kreis Borken

Anzeige

Der Kreis Borken und die Bürgermeister unserer Kommunen bereiten sich auf mögliche Lockerungen im Umgang mit der Corona-Pandemie vor. Sollten am Mittwoch Abend die Minister der Länder zusammen mit der Kanzlerin Lockerungen entscheiden, will man hier bei uns vorbereitet sein und schnell reagieren können. Deshalb treffen sich am Donnerstag um 9 Uhr alle Bürgermeister mit dem Landrat in einer Videokonferenz. Hier soll beraten werden wie die Entscheidungen umgesetzt werden sollen. Ziel ist es auf jeden Fall wieder eine kreisweit einheitliche Lösung anzustreben. Welche Art der Lockerungen auf uns zukommen können und wann – das weiß bisher niemand. Möglich, dass im Schulbereich etwas passiert. Aber was und wann und wie – das steht nicht fest und ist bisher reine Spekulation.

Anzeige

So sieht das Konzept zur Exit-Strategie des NRW-Expertenrats aus

Anzeige

Aus NRW kommen Vorschläge, wie die Maßnahmen gegen das Corona-Virus zurückgefahren werden könnten. Eine Expertengruppe aus zwölf Personen bestehend, hat im Auftrag der Landesregierung Vorschläge entworfen, die Ministerpräsident Armin Laschet in dieser Woche mit Kanzlerin Merkel und den anderen Ministerpräsidenten besprechen will. In dem Papier heißt es, die gesellschaftlichen Schäden seien extrem groß.

Anzeige

Die Volkswirtschaftlichen Folgen, die Vereinsamung älterer Menschen und die Zunahme häuslicher Gewalt und Kindeswohlgefährdungen seien genauso ernst zu nehmen, wie die Gefahr einer Ansteckung durch das Coronavirus - so heißt es sinngemäß in dem 15-seitigen Papier. Diese negativen Auswirkungen müssten so gering wie möglich gehalten werden. Es müsse eine schrittweise und verantwortungsvolle Normalität eingeleitet werden - so schnell wie möglich und so langsam wie nötig.

Anzeige

Das schlagen die Experten noch vor

Anzeige
  • Für die Wirtschaft stellen die Experten eine Reihenfolge von Kriterien auf. Wo ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch und wo weniger. Dann gelte die Frage: „Für wen wäre eine Ansteckung besonders gefährlich?“ Diese Gruppen müssten weiter besonders geschützt werden. Drittens komme es darauf an, was „für Wirtschaft und Gesellschaft besonders wichtig“ sei. Zuletzt schließlich müsse bedacht werden, wie gut sich im jeweiligen Bereich Schutzmaßnahmen umsetzen ließen.
  • Läden sollen generell früher öffnen als Diskotheken, in Restaurants sollen Tische weit auseinander stehen, und nur wenige Gäste zugelassen werden. Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Messen und Kongresse müssten dagegen noch länger verboten bleiben.
Anzeige
Anzeige
Anzeige