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Klimanotstand: Diskussionen in Gronau und Borken
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Klimanotstand: Diskussionen in Gronau und Borken

Viele unserer Städte und Gemeinden hier im Westmünsterland haben aktuell etwas gemeinsam: sie sprechen darüber, ob sie den Klimanotstand ausrufen wollen. Bundesweiter Vorreiter war Konstanz.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.06.2019 05:18

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Hier bei uns haben schon Bocholt und Reken darüber diskutiert. Und in beiden Rathäusern hieß es am Ende: Klimanotstand, Nein, Danke – weil man sich mit dem Wort Notstand schwertut. In Reken soll aber bei allen Entscheidungen der Klimaschutz künftig eine Rolle spielen. Und Bocholt setzt darauf Klimakommune zu sein. Heute Abend spricht der Rat in Gronau darüber, ob der Klimanotstand ausgerufen werden soll oder nicht. Und auch in Borken steht dazu noch eine Entscheidung aus. Doch was bedeutet Klimanotstand? Keine Angst: man wird jetzt nicht verpflichtet gleich auf ein Elektro-Auto umsteigen oder zwangsweise den Bus zu benutzen. Der Klimanotstand hat eher symbolischen Charakter, d.h. es ist eine Absichtserklärung der Städte, künftig den Klimaschutz stärker in den Fokus rücken zu wollen. In über 130 Städten und Gemeinden in NRW wurde der Klimanotstand bereits beantragt. Im Falle des Klimanotstands verplichten sich Städte zum Beispiel bei künftigen Entscheidungen und Investitionen den Klimaschutz stärker zu berücksichtigen. Jede Stadt setzt das anders um. Zum Beispiel in dem neu gebaute Wohnungen besonders Enrgie-effizient sein müssen. Andere Städte wollen Fahrradwege und den ÖPNV ausbauen oder den städtischen Fuhrpark auf Elektro-Autos umstellen.

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