
Katzenschwemme im Kreis Borken
Anfang der Woche hatte der Deutsche Tierschutzbund Alarm geschlagen und vor einer Katzenschwemme gewarnt. Denn es gibt neben den Straßenkatzen auch viele unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten, die sich ohne Kontrolle fortpflanzen. Das Problem gibt es auch bei uns im Kreis, z.B. in Bocholt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.04.2024 13:59
Freigänger-Katzen müssen kastriert sein
Die Bocholter Verwaltung spricht von einer großen Zahl an Fundkatzen und verwilderten Katzenkolonien, die das Tierheim, die Katzenhilfe Bocholt, den Tiernotruf und die Stadt seit Jahren vor große Herausforderungen stellen. So hat die Katzenhilfe in den vergangenen 10 Jahren rund 1.500 wildlebende Katzen kastriert. Die Stadt Bocholt weist deshalb aktuell nochmal auf die bestehende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht hin. Nach der Katzenschutzverordnung für den Kreis Borken müssen alle Halter einer Freigängerkatze ihr Tier kennzeichnen, kastrieren und registrieren lassen. Andernfalls droht pro Katze eine Strafe von bis zu tausend Euro. Außerdem werden Menschen gesucht, die Katzen aus dem Tierheim oder von der Katzenhilfe ein neues Zuhause geben.