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Katastrophenschutzübung in Enschede
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Katastrophenschutzübung in Enschede

In Enschede wird heute für den Ernstfall geübt. Bei einer deutsch-niederländischen Katastrophenschutzübung testen Behörden, Rettungsdienste und Krankenhäuser die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2026 13:46

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Übungsszenario wird theoretisch durchgespielt

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Es gibt ein fiktives Übungsszenario, das theoretisch durchgespielt wird. Es sind also nicht draußen Rettungswagen und Einsatzfahrzeuge unterwegs, sondern die Teilnehmer sind in einem Hörsaal und simulieren einen Katastrophenfall mit Hilfe eines speziellen Trainingssystems. Bei dem Szenario geht es um ein Ereignis mit vielen Verletzten in Nähe der Innenstadt von Enschede. Im Vordergrund steht die Kommunikation und Koordination der verschiedenen Stellen. So müssen die deutschen und niederländischen Rettungskräfte bei der Triage - sprich: wem helfe ich zuerst -, der Versorgung und der Verteilung der Patienten auf verschiedene Krankenhäuser zusammenarbeiten. Deshalb sind auch die Notaufnahmen des Klinikums Westmünsterland mit seinen Standorten Ahaus, Bocholt und Borken sowie des St. Antonius Hospitals Gronau beteiligt. Diese theoretischen Übungen finden regelmäßig zweimal im Jahr statt. Dazu gab es in den vergangenen Jahren zwei groß angelegte so genannte "Real Life"-Übungen (siehe Foto), bei denen auch in der Praxis das Zusammenspiel der einzelnen Kräfte geübt wurde. Der Kreis Borken, die Grafschaft Bentheim und die niederländischen Regionen Twente und Nord- und Ost-Gelderland arbeiten seit mehr als 20 Jahren immer intensiver zusammen. Das ist einzigartig im Vergleich zu anderen deutsch-niederländischen Grenzregionen. Nach Abschluss dieser Übung wird noch eine "Arbeitsvereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit - medizinische Hilfeleistung bei Großereignissen, Katastrophen und Krisensituationen" unterzeichnet.

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