
Tierwohl kostet mehr
Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Sauenhalter, Ferkelzüchter und Schweinemäster im Westmünsterland um 58 Prozent gestiegen, die sich der Initiative Tierwohl verschrieben haben, teilt heute der Westfälische Landwirtschaftsverband mit. Und das vor dem Hintergrund, dass die Gesamtzahl der Schweinehalter im Kreis Borken deutlich gesunken ist. Auch bei den Geflügelhaltern ist der Trend zu mehr Tierwohl spürbar. Der Anstieg dort ist langsamer, etwa 10 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Initiative Tierwohl tun die Landwirte mehr als es die Gesetzesvorgaben zur Tierhaltung verlangen. Das ist sehr kostenintensiv und das Fleisch im Handel oft teurer als herkömmliche Produkte. Trotzdem wollen die hiesigen Landwirte zu einem Umdenken in der Bevölkerung beitragen und deshalb erklären sich die Anstiege bei der Tierwohl-Haltung.