
Nach dem Plan von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ottenstein
Den Anfang haben die Mobilen Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung in drei Alten- und Pflegeeinrichtungen in Bocholt, Heiden und Vreden gemacht. So sieht es ja auch die Impfverordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ottenstein vor.
„Alles ging reibungslos vonstatten“
Betonte der stellvertretende medizinische Leiter des "Impfzentrums im Kreis Borken", Dr. Guido Euting. Er hatte mit einem Team aus Mitarbeitern der Kreisverwaltung und der Kassenärztlichen Vereinigung den Einsatz vorbereitet.
Los ging es bei Azurit in Bocholt, dem St. Ludger Senioren- und Pflegezentrum in Vreden und einer Einrichtung mit besonders gefährdeten Personen in Heiden". Landrat Kai Zwicker ist sich sicher, dass dieser Tag uns allen lange in Erinnerung bleibt.
Und er möchte sich bedanken. Bei denen, die diesen Tag seit längerem vorbereitet haben.
Und so lief das Impfen
Allgemeinmediziner Dr. Stephan Gutermann aus Vreden war bei der Impfung im St. Ludger Senioren- und Pflegezentrum in Vreden dabei. Er hat die Bewohner, wie er sagt, zumindest zum Teil geimpft. Er ist ebenfalls der Meinung, dass der Tag ein Erfolg war. Es habe alles bestens funktioniert, nur die Bürokratie habe ihn mehr aufgehalten als gedacht.
Und wir wissen vom Kreis Borken auch schon, wie es weitergeht - und zwar in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Ahaus und Gronau. Bis zum Jahresende bekommt der Kreis Borken noch rund 2.400 weiteren Impfdosen. Grundsätzlich wird die Impfung nur dann durchgeführt, wenn keine Komplikationen vorliegen und es eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung gibt. Drei Wochen nach der ersten Impfung wird sie wiederholt. Nur so kann ein zuverlässiger Schutz vor einer Corona-Infektion gewährleistet werden.

