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IHK Nordwestfalen schlägt Alarm
© MWIDE NRW/G. Jäger
Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
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IHK Nordwestfalen schlägt Alarm

Die sich immer mehr zuspitzende Energiekrise bedroht auch viele Unternehmen hier bei uns. Die IHK Nordwestfalen fordert deshalb jetzt schnelle und wirksame Hilfe von der Politik.

Veröffentlicht: Dienstag, 27.09.2022 06:54

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IHK Hauptgeschäftsführer Fritz Jaeckel bezeichnet die Lage als "dramatisch. Er beruft sich auf viele Gespräche, die die IHK seit Ausbruch der Krise geführt hat. Wenn die Energiepreise hoch bleiben, müssen immer mehr Betriebe ihre Tätigkeit zurückfahren oder sogar ganz einstellen, warnt Jaeckel. Die deutschen Strompreise seien aktuell für die Industrie 10 mal so hoch wie in Frankreich und die Gaspreise 10 mal so hoch wie in den USA. Laut IHK sollten alle Kraftwerke deshalb sofort wieder ans Netz gehen und die Bundesregierung sollte alle Sonderkosten wie zum Beispiel die Gasumlage selbst schultern und die CO2 Bepreisung aussetzen. Ein entsprechendes 10 Punkte-Sofortprogramm wurde jetzt als Resolution gemeinsam mit den anderen Industrie- und Handelskammern verabschiedet.

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