Hendrik Wüst aus Rhede als Laschet-Nachfolger?

In Sachen Nachfolger oder Nachfolgerin für das Ministerpräsidentenamt in Nordrhein-Westfalen gibt es zwei denkbare Szenarien: Ein heißer Kandidat, der auch keinen Zweifel daran lässt, dass er möchte, ist Hendrik Wüst - aktueller NRW-Verkehrsminister und erst 46 Jahre alt.

© Armin Laschet

Ministerpräsident in NRW: Nachfolger bereits in Lauerstellung

Wüst erfüllt alle formalen Kriterien, das Entscheidende ist: man muss Mitglied des Landtags sein um zum Ministerpräsidenten gewählt werden zu können. Wüst würde sich in den nächsten Wochen im Landtag zur Wahl stellen. Wenn er gewinnt, wäre er bis zur Landtagswahl im Jahr 2022 Ministerpräsident und könnte auch als Spitzenkandidat der CDU in die nächste Landtagswahl gehen.

Szenario Nummer zwei hieße: Ina Scharrenbach. Sie ist derzeitige CDU-Bauministerin in Nordrhein-Westfalen und auch erst 45 Jahre alt. Es gibt auch ihrerseits erste Signale, dass sie Ministerpräsidentin werden möchte, sie jedoch hat kein Landtagsmandat. Das heißt: sie könnte nicht sofort gewählt werden, sondern müsste sich als Spitzenkandidatin für die nächste Landtagswahl im Mai aufstellen lassen. Bis dahin bräuchte man in NRW jemand, der das Amt des Ministerpräsidenten - sozusagen als Lückenfüller - ausüben würde. Das hört sich nicht nur knifflig an - es ist es auch. Eindeutige Signale in die eine oder andere Richtung sind noch nicht erkennbar.

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