
Auch Kunden sind betroffen
Der ganze Papierkram nervt viele Betriebe extrem. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es für sie unzumutbar, so viele Stunden mit verordneten Verwaltungsarbeiten verbringen zu müssen, statt ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen zu können, so Kammerpräsident Hans Hund aus Bocholt. Die Kunden müssten länger warten oder mehr Geld für die Dienstleistungen zahlen, weil Handwerksbetriebe immer mehr Zeit in die eigene Verwaltung stecken müssten. Am meisten stört die Betriebe laut Umfrage, dass es ständig neue Gesetze und Vorschriften gibt, an die man sich anpassen müsse. Jeder fünfte Betrieb verzichtet demnach sogar darauf, neue Leute einzustellen, um zusätzlichen Papierkram zu vermeiden.
Am meisten Potential für Entlastung sehen die Handwerksfirmen in den Bereichen Steuer- und Arbeitsrecht sowie Arbeitsschutz.