
Hackerangriff auf Feuerwehr Stadtlohn abgewehrt
Die Feuerwehr Stadtlohn ist Ziel eines internationalen Hackerangriffs geworden. Nach Angaben der Stadt blieb der Vorfall ohne Folgen. Demnach war die Attacke Teil der weltweiten Cyberkampagne „FortiBleed“.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2026 05:49
Angriff früh erkannt
Wie die Stadt mitteilt, bemerkten die IT-Verantwortlichen den Angriff bereits rund eine Woche, bevor „FortiBleed“ Mitte Juni öffentlich bekannt wurde. Die Verwaltung leitete daraufhin sofort Gegenmaßnahmen ein.
Feuerwehr weiter einsatzbereit
Der Glasfaseranschluss der Feuer- und Rettungswache wurde vorsorglich getrennt, die betroffene Firewall ausgetauscht und das System überprüft. Ein Datenabfluss wurde bislang nicht festgestellt. Die Feuerwehr blieb nach Angaben der Stadt jederzeit dienstbereit, heißt es in der Münsterlandzeitung.
Teil internationaler Angriffswelle
Bei dem Vorfall handelte es sich laut Stadt nicht um einen gezielten Angriff. Vielmehr war die Feuerwehr Stadtlohn Teil der weltweiten Cyberkampagne „FortiBleed“, die sich gegen Firewalls und VPN-Gateways des Herstellers Fortinet richtete.
Keine weiteren Bereiche betroffen
Nach Angaben der Verwaltung blieb der Angriff auf die Feuerwehr beschränkt. Weitere Bereiche der Stadtverwaltung waren demnach nicht betroffen.