
Grundsteuerreform: Feststellungserklärung ab Juli
Millionen Haus- und Wohnungsbesitzer in Deutschland zahlen jedes Jahr hunderte Euro Grundsteuer. Eine der wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen, die damit zum Beispiel Schwimmbäder oder Mehrzweckhallen finanzieren. Und dieser Betrag wird sich bald ändern, denn ab 2025 greift die Grundsteuerreform. Damit das klappt, müssen die Meisten von uns aber auch in diesem Jahr quasi eine zweite Steuererklärung abgeben, die sogenannte Feststellungserkärung. Ab Juli beginnt die Frist, die dann bis Ende Oktober läuft.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.06.2022 14:09
Frist läuft von Juli bis Oktober
Wird es teurer oder billiger für mich? Diese zentrale Frage, die wir uns alle stellen, kann heute kaum jemand beantworten. Denn wirklich fest steht das wohl erst Ende 2024, wenn die Finanzämter alle neuen Daten berechnet haben. Grundsätzlich gehen Experten aber davon aus, dass Großstädter mehr zahlen müssen als Landbewohner und es für Besitzer von Einfamilienhäusern teuer wird, als für Wohnungseigentümer. Übrigens: auch Mieter können über die Nebenkostenabrechnung mehr zur Kasse gebeten werden. Die Daten, die zur Berechnung der neuen Grundsteuer nötig sind, haben wir dabei alle nicht im Kopf. Da geht es um den Bodenrichtwert, das Flurstück oder auch die Grundbuchblattnummer. Deshalb hat die Finanzverwaltung NRW das Grundsteuerportal entwickelt, auf dem wir fast alle Daten finden. Dann noch ab Juli bei Elster eintragen und fertig ist die Feststellungserklärung.
Hier findet Ihr Informationen, welche Möglichkeiten Ihr ohne Elster-Benutzerkonto habt: