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Gesundheitsminister beraten über Zweitimpfungen bei AstraZeneca
© Carsten Bacher
Jens Spahn beantwortet im Impfzentrum Fragen der Journalisten - auch unsere.
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Gesundheitsminister beraten über Zweitimpfungen bei AstraZeneca

Was macht man, wenn man unter 60 ist und schon eine Impfung mit AstraZeneca bekommen hat?

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.04.2021 05:19

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Gesundheitsminister beraten nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission

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Für die zweite Impfung möglichst einen anderen Impfstoff nehmen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko). Wie das jetzt genau in Deutschland gemacht werden soll, darüber spricht heute (07.04) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ottenstein mit seinen Kollegen aus den Gesundheitsministerien der Länder.

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Die Sorge der bereits geimpften

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Viele, die unter 60 sind und bereits den Impfstoff von AstraZeneca bekommen haben machen sich jetzt Sorgen, ob das mit einem anderen Impfstoff überhaupt funktioniert. Die Stiko empfiehlt aber ganz klar, dass es so gemacht werden sollte. Wie sicher ist diese Empfehlung?

Fakt ist: Dazu gibt es noch keine Erfahrungswerte. Stiko-Chef Thomas Mertens sagte aber dem Spiegel, dass es bei Tieren auch dann gut funktioniert habe, wenn sie als Zweitimpfung einen mRNA-Impfstoff bekommen haben. Also z. B. BionTech/Pfizer oder Moderna. Und es laufen auch schon Studien dazu, wie gut Impfstoffe schützen, wenn man sie miteinander kombiniert. Aktuell wird zum Beispiel gezielt die Kombination von BionTech und AstraZeneca geprüft. Experten sind der Meinung, dass das Abwehrsystem im Körper darauf wohl grundsätzlich genauso gut reagiert.

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Wie sieht es denn allgemein beim Thema Impfen aus?

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Wie es mit der Zweitimpfung nach einer Impfung mit AstraZeneca weiter geht entscheiden die Gesundheitsminister heute. Für viele Ärzte hingegen war schon gestern (06.04) der Stichtag!

Jetzt nach Ostern ist ja neu, dass auch 35.000 Hausärzte in ganz Deutschland gegen Corona impfen können. Und trotzdem könnte es bedeutend schneller gehen sagt der Chef des Hausärzteverbandes Ulrich Weigelt. Die Praxen bekommen in dieser Woche nur ca. 25 Impfdosen – laut Weigelt ein bisschen wenig, wie er dem RBB sagte. Und auch er wünscht sich, dass schnell geklärt wird wie das mit den Nebenwirkungen bei AstraZeneca jetzt genau ist. Denn das müssen ja auch die Hausärzte einschätzen können, wenn sie entscheiden sollen für wen das Mittel geeignet ist und für wen nicht.

Und auch weitere Ärzte stehen schon in der Warteschlange. Auch Betriebsärzte oder Fachärzte sollen ja irgendwann impfen. Warum machen die das nicht schon längst?

Kurz gesagt: Weil es immer noch nicht genügend Impfstoff gibt. Deshalb will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ottenstein diejenigen zuerst impfen, die den Schutz am meisten brauchen und das sind in seinen Augen vor allem die älteren Menschen. Wenn jetzt zum Beispiel die Betriebsärzte schon Mitimpfen würden, würde der wenige Impfstoff, den wir haben auch schon an jüngere gehen. Deshalb sollen diese Ärzte erst später in die Impfkampagne einsteigen.

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Quellen: DPA, BMG, Stiko

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