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Ein Arzt misst in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum bei einer Patientin den Blutdruck (gestellte Szene). Im Vordergrund liegt ein Stethoskop. (zu dpa: «Bürgermeister laufen Sturm gegen Pläne zu Notfallpraxen»)
© picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
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Gemeinschaftspraxen und Medizinische Versorgungszentren im Westmünsterland

Gemeinschaftspraxen und Medizinische Versorgungszentren helfen, den Ärztemangel auf dem Land zu bekämpfen. Im Westmünsterland steigt ihre Zahl stetig.

Veröffentlicht: Freitag, 09.01.2026 06:09

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Vorteile für Patienten und Ärzte

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Der Ärztemangel auf dem Land ist ein wachsendes Problem, das auch das Westmünsterland betrifft. Eine Lösung, die sich zunehmend bewährt, sind Gemeinschaftspraxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe gab es zum Jahresende 2025 bereits 71 Gemeinschaftspraxen und 12 MVZ in der Region – und die Zahl steigt weiter.

Für Patienten:

  • Kurze Wege: Fachärzte, Hausärzte und Therapeuten arbeiten unter einem Dach.
  • Ganzheitliche Behandlung: Patienten profitieren von einer umfassenden Versorgung an einem Ort.

Für Ärzte:

  • Weniger Bürokratie: Eine gemeinsame Verwaltung reduziert den Verwaltungsaufwand.
  • Geteilte Ressourcen: Personal, Behandlungsmittel und Geräte werden effizient genutzt.
  • Attraktiv für junge Mediziner: Gemeinschaftspraxen bieten jungen Ärzten die Möglichkeit, zu praktizieren, ohne die volle Verantwortung für eine eigene Praxis übernehmen zu müssen.
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