
Zustand der Batterie genau checken
Mit Blick auf die hohen Energiepreise sind E-Autos für viele Verbraucher interessant geworden und gebrauchte Elektrofahrzeuge ermöglicht einen günstigeren Einstieg in die Elektromobilität. Damit es kein böses Erwachen gibt, sollten wir uns nicht nur Preis, Alter und Laufleistung ansehen, sondern auch weitere wichtige Angaben prüfen. Das empfiehlt der TÜV NORD in Borken.
An erster Stelle steht der Zustand der Hochvoltbatterie. Da gibt der SoH-Nachweis (State of Health) Aufschluss darüber, in welchem Zustand sich die Batterie befindet und wie viel ihrer ursprünglichen Kapazität noch verfügbar ist. Eine bestehende Batteriegarantie kann das finanzielle Risiko beim Gebrauchtwagenkauf deutlich reduzieren, aber auch da sollten wir uns unbedingt die Unterlagen zeigen lassen.
Ladeverhalten ebenfalls wichtig
Weiterer Tipp des TÜV: Die Verbrauchs- und Reichweitenwerte direkt im Fahrzeug ansehen und im Rahmen einer Probefahrt überprüfen. Im Alltag ist natürlich auch das Ladeverhalten entscheidend. Deshalb nach konkreten Erfahrungen beim Schnellladen fragen oder einen kurzen Ladevorgang vereinbaren. Wiederkehrende Ladeabbrüche oder starke Leistungsschwankungen sollten nachvollziehbar erklärt werden können, sagt der TÜV.