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Freispruch für Angeklagten: Keine Tierquälerei
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Freispruch für Angeklagten: Keine Tierquälerei

Es sah wohl so aus, als ob der 71-Jährige aus Rhede ein Pferd misshandelt hatte. Aber das stimmt laut Gutachter nicht.

Veröffentlicht: Montag, 20.01.2020 16:15

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Das Pferd war im Kutschgeschirr selber gestürzt

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Auf einem Hof in Rhede soll ein Mann im vergangenen April ein Pferd ausgepeitscht haben, weil es sich nicht vor die Kutsche spannen ließ. Das Tier stürzte und wurde verletzt, wir haben über den Fall berichtet. Heute (20.01.2020) vor Gericht, stellte sich dann heraus, dass alles ganz anders war. Der Sachverständige, der sich die Verletzungen des Pferdes angesehen hat, kommt zu dem Ergebnis, dass sie nicht von einer Peitsche stammen. Das Pferd sei im Kutschgeschirr gestürzt und dieser Sturz sei nicht durch irgendein Fehlverhalten des Angeklagten verursacht worden. Deshalb gab es vom Amtsgericht Bocholt einen Freispruch. Eine Gerichtssprecherin sprach von einer Verkettung unglücklicher Umstände. Das Pferd hat keine bleibenden Schäden von dem Sturz davongetragen.

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