
Fragen nach Castortransporten an das Land NRW
Nach den ersten beiden Castortransporten von Jülich zum Atommüllzwischenlager nach Ahaus rechnen die Atomkraftgegner mit dem nächsten Transport kurz vor Pfingsten. In einem Brief fordern sie Antworten von der Landesregierung..
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2026 12:54
Fragen zu Pannen, Kosten und Zeitplan
Der Brief ging jetzt an NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur und NRW-Innenminister Reul als zuständige Minister. Das teilten die Initiativen mit. Die Atomkraftgegner wollen wissen, wie hoch die Polizeikosten zur Sicherung der Transporte waren und ob das Land die Kosten alleine trägt. Es wird auch nach Einzelheiten zu den Pannen gefragt. Beim ersten Transport dauerte es demnach eine Woche, bis der Castorbehälter im Ahauser Zwischenlager fachgemäß ans Überwachungssystem angeschlossen werden konnte und der zweite Transport konnte wegen eines Problems mit der Stromversorgung erst später starten. Angesichts der bisherigen Erfahrungen ist es uns schleierhaft, wie die Castor-Transporte bis zum Ablauf der Transportgenehmigung im August 2027 komplett abgewickelt sein sollen, heißt es in dem Brief. Bisher wurden erst zwei von 152 Behältern von Jülich nach Ahaus gebracht und es können maximal drei pro Transport befördert werden.