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Flüchtlinge im Kreis
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Flüchtlinge im Kreis

Jetzt also doch - auch wenn es für Vereine und Schulkinder bitter ist: wir werden uns wohl darauf einstellen müssen, dass Training oder Sportunterricht ausfallen muss. Denn im Westmünsterland sollen Turnhallen als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden. Viele Kommunen sind schon in entsprechenden Vorbereitungen, auch wenn sie das nicht gerne tun, sagte Vredens Bürgermeister Tom Tenostendarp. Aber es gibt da wohl kaum Alternativen, heißt es aus den Rathäusern im Kreis Borken.

Veröffentlicht: Freitag, 28.10.2022 05:19

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Sporthallen sind im Prinzip alternativlos

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Die Sporthalle der Overbergschule in Bocholt ist bereits mit Betten usw. hergerichtet, in Vreden wird gerade eine Turnhalle vorbereitet und auch Südlohn geht davon aus, dass bis zum Ende des Jahres wohl eine Turnhalle blockiert sein könnte. Wir tun alles, damit die Hallen nicht gesperrt werden müssen, aber im Prinzip sind sie alternativlos, sagt Vredens Bürgermeister Tom Tenostendarp. Und auch sein Amtskollege Werner Stödtke aus Südlohn bestätigt. Es geht darum den Menschen erst einmal ein Dach über dem Kopf zu bieten, und das nach 2 Jahren Pandemie und vielen weiteren Herausforderungen, die die Mitarbeiter in den Rathäusern schon jetzt an den Rand ihrer Kapazitäten bringen. Ähnlich sieht es in vielen anderen Städten und Gemeinden aus, bestätigt auch Mechthild Schulze-Hessing als Sprecherin der Bürgermeister hier bei uns. Sie alle versuchen so gut es geht, das Sperren der Turnhallen zu verhindern oder möglichst lange rauszuzögern. Doch schon jetzt kommen mehr Menschen zu uns, als in der Flüchtlingskrise 2015 und das nach 2 Jahren Pandemie und im Kombination mit einer drohenden Gasmangellage.

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