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Ergebnisse der Großtestung in Bocholt, Legden und Alstätte
© Kreis Borken
Großtestung in Schöppingen
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Ergebnisse der Großtestung in Bocholt, Legden und Alstätte

Die Ergebnisse der Großtestung liegen inzwischen auch für Legden und Alstätte vor. Wie in Bocholt sind auch hier alle Proben (237) negativ.


Veröffentlicht: Donnerstag, 14.05.2020 11:44

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Testergebnisse in Bocholt, Legden und Alstätte negativ

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Inzwischen liegen auch die Ergebnisse der Corona-Tests bei fleischverarbeitenden Betrieben in Alstätte und Legden vor - alle 237 Proben sind negativ. Nachdem auch bei Brüninghoff in Bocholt alle Tests negativ waren, scheint es, dass die 33 Fälle bei einem Zerlegebetrieb in Schöppingen die Ausnahme waren.

Insgesamt hatte das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag des Kreises 758 Tests durchgeführt. 34 Personen sind infiziert. Sie und ihre Kontaktpersonen sind so lange in Quarantäne, bis bei einem weiteren Test das Virus nicht mehr nachgewiesen wird.


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Bocholt: Alle 192 Tests sind negativ

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Das Kreisgesundheitsamt Borken hat ,wie angekündigt, in dieser Woche weitere Mitarbeiter in fleischverarbeitenden Betrieben im Kreis Borken auf das Coronavirus getestet. Am Dienstag nahm das DRK dazu bei 192 Beschäftigten in Bocholt, am Mittwoch bei 179 in Ahaus-Alstätte und bei 81 in Legden Proben. Am Donnerstag (14.05.2020) erhielt das Kreisgesundheitsamt dann die Ergebnisse aus Bocholt: Alle 192 dort genommenen Proben sind negativ. Das bezieht sich auf die Beschäftigten der dortigen Schlachtbetriebe ebenso wie auf die ebenfalls beprobten Amtsveterinäre und Fleischbeschauer.

Dr. Kai Zwicker, Landrat im Kreis Borken

"Das sind gute Nachrichten aus Bocholt. Das ist ein wichtiger Schritt, aber wir müssen abwarten, wie nun die Ergebnisse aus Ahaus und Legden ausfallen."
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Unternehmen kooperieren

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Der Kreis Borken verfolgt mit seinem Vorgehen den Ansatz, zielgerichtet die Mitarbeiter in deren Betrieben zu testen. Das gehe deutlich schneller, als jeweils in eine Vielzahl von Einzelunterkünften zu fahren, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. Die betroffenen Unternehmen seien selbst sehr daran interessiert, rasch Klarheit zu bekommen und würden daher in kooperativer Weise dieses Verfahren unterstützen. Dafür dankt der Landrat genauso wie für die Mitwirkung des DRK, das die Testungen mit vielen Einsatzkräften durchführt. Im Falle positiver Testergebnisse nimmt das Kreisgesundheitsamt sofort Kontakt zur jeweiligen Ortsbehörde auf und stellt auch die Kontaktpersonen der 1. Kategorie unter Quarantäne. Hierbei wird auch das Wohnumfeld der Betroffenen in den Blick genommen.

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Ergebnisse aus Schöppingen

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In einer Großaktion hatte am 09.05.2020 das DRK im Auftrag des Kreises Borken in Schöppingen die Belegschaften von drei örtlichen fleischverarbeitenden Unternehmen auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 329 Proben wurden dabei gezogen. Am späten Montagnachmittag (11.05.2020) lag nun dem Kreisgesundheitsamt das Ergebnis vor: 34 Personen sind infiziert. Davon arbeiten 33 bei einem Zerlegebetrieb. Bei dem Schöppinger Schlachthof Tummel sind hingegen alle Tests bis auf den einer Kontaktperson zu diesem Zerlegebetrieb negativ ausgefallen. Auch die Tests bei den vom Kreis Borken in Schöppingen eingesetzten, ebenfalls beprobten Amtsveterinären und Fleischbeschauern sowie bei den Mitarbeitern des dritten Betriebs sind allesamt negativ.



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Kreis stellt alle Infizierten unter Quarantäne

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Kreis stellt alle Infizierten unter Quarantäne

Der Kreis veranlasste daraufhin sofort, dass die jeweiligen Wohnort-Behörden die Infizierten unter Quarantäne stellen. Dazu leitete er die Anschriften an die betroffenen kreisangehörigen Städte und Gemeinden – das sind Ahaus (8 Infizierte), Heek (8) und Schöppingen (12) – sowie die zuständigen Gesundheitsämter für Sögel/Niedersachen (1), Rosendahl (4) und Datteln (1) weiter. Gleichzeitig laufen damit die Wohnumfeld-Recherchen an, um Kontaktpersonen zu ermitteln und diese ebenfalls in Quarantäne zu bringen.


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Zerlegebetrieb in Schöppingen zieht Konsequenzen

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Der Zerlegebetrieb in Schöppingen (mit den 33 positiv getesteten Mitarbeitern) schließt vorerst den Betrieb. Diese Entscheidung hat der Chef der Firma selbst getroffen. Laut Borkener Zeitung, um die noch gesunden Mitarbeiter zu schützen.

Bereits am Wochenende hatte der Zerlegebetrieb strenge Auflagen vom Kreis Borken bekommen: laut Kreis Borken zudem ab sofort nur noch mit negativ getesteten, nicht in Hausgemeinschaft mit Infizierten lebenden Personen weiterarbeiten. Diese müssen sich zudem für weitere Tests bereithalten und vorher schon bei Auftreten entsprechender Krankheitssymptome aus dem Betrieb genommen werden. Ersatzkräfte können nur nach vorheriger Testung auf das Coronavirus eingesetzt werden.

Der Kreis übermittelt die Testergebnisse auch dem Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung.

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