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Einsätze an Silvester - die Bilanz
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Einsätze an Silvester - die Bilanz

Insgesamt ist der Jahreswechsel in Deutschland trotz vieler Polizeieinsätze ruhiger verlaufen als im Vorjahr. In Berlin zeigte sich die Polizei diesmal zufrieden mit dem Einsatz. Dort hatte es vor einem Jahr in der Silvesternacht bundesweit die größten Ausschreitungen gegeben.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.01.2024 06:14

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In der Hauptstadt

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Bundesweit zeigt sich die Polizei zufrieden mit dem Verlauf der Silvesternacht. Es gab zwar Ausschreitungen und auch Angriffe auf Rettungskräfte - aber wohl bei weitem nicht so heftig wie vor einem Jahr. Thomas Thonfeld in Berlin, in der Hauptstadt gab es 390 Festnahmen und 5 verletzte Einsatzkräfte. Das sind ja eigentlich keine niedrigen Zahlen. Warum zeigt sich die Polizei trotzdem zufrieden mit dem Einsatz und dem Verlauf der Nacht?

"Ja, es klingt schon ein bisschen merkwürdig, wenn man bei solchen Zahlen zufrieden Bilanz zieht, aber es hat sich zumindest nicht das Szenario des vergangenen Jahres wiederholt, als ja Polizei und Rettungskräfte zum Beispiel in Neukölln massiv gezielt angegriffen worden sind und die Lage teilweise außer Kontrolle geraten war. Dieses Jahr war deutlich mehr Polizei im Einsatz und die Beamten haben offenbar durch frühere Festnahmen verhindern können, dass sich ähnliche Krawallbrennpunkte ergeben konnten wie im letzten Jahr und deshalb waren sie dieses Mal zufriedener hier in der Hauptstadt."
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Im Westmünsterland

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Der Kreis Borken hat in der Silvesternacht 17 Feuerwehreinsätze gezählt. Außerdem gab es 20 Rettungsdiensteinsätze. Dazu zählt unter anderem ein Einsatz in Klein-Reken. An der Dorfstraße hat sich ein Mann beim Zünden eines selbstgebastelten Böllers schwer verletzt. Zwischenzeitlich bestand sogar Lebensgefahr, heißt es von der Polizei. Entschärfer des Landeskriminalamtes mussten vier weitere Böller des Mannes kontrolliert sprengen. Außerdem wurden in der Wohnung des Mannes Materialien sichergestellt, mit denen Sprengkörper hergestellt werden können. Die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls dauern an.

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