
Einbau von Lüftungsanlagen an Raesfelder Schulen verzögert sich
Im Februar hatte der Rat in Raesfeld beschlossen, dass die Schulen mit stationären Luftfilteranlagen ausgestattet werden. Kosten gut 1,4 Millionen Euro, aber der Bund würde 80 Prozent übernehmen. Doch es gibt Probleme.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.05.2022 11:53
Personelle und Material-Engpässe erschweren den Auftrag
Bei der Ausschreibung hat sich keine einzige Firma gemeldet, obwohl die Unterlagen in acht großen Vergabeportalen und auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht wurden. Das teilte die Raesfelder Verwaltung jetzt mit. Auf Nachfrage hätten örtliche Handwerksfirmen erklärt, es gebe personelle Engpässe und Beschaffungsprobleme beim Material. Deshalb sei es nicht nicht möglich, so einen Auftrag wie gefordert bis Mitte Oktober durchzuführen. Die Gemeinde Raesfeld hat nun beim Bund beantragt, die Frist für die bewilligten Fördergelder zu verlängern. Für die Schulen in Raesfeld heißt das: Anders als geplant können in den Sommerferien keine Luftfilteranlagen eingebaut werden.