
E-Scooter auch bei uns immer mehr ein Ärgernis
Sie sind nicht nur in Großstädten zum Problem geworden. Auch hier bei uns im Westmünsterland werden E-Scooter immer mehr zum Ärgernis. Vor allem dann, wenn ihre Nutzer mit ihnen durch die Innenstädte rasen.
Veröffentlicht: Montag, 16.06.2025 13:28
Polizei setzt auf Kontrollen und Vorbeugungsarbeit
Die Unfälle mit E-Scootern bei uns im Westmünsterland nehmen zu. Das teilte die Kreispolizei auf RADIO WMW Nachfrage mit. Sie setzt deshalb verstärkt auf Kontrollen der E-Scooter Fahrer, auch in Bocholt. Dort ist zu beobachten, dass die Scooter immer wieder durch die Fußgängerzone rasen. Laut Statistik sind in NRW im Jahr 2024 über 3.000 Menschen mit E-Scootern verunglückt. Das ist ein Anstieg von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es fällt auf: Jede 2. mit einem E-Scooter verunglückte Person war unter 25 Jahre alt. Das lässt den Rückschluss zu, dass E-Scooter gerade bei jungen Menschen sehr beliebt sind. Kein Wunder: Ab 14 Jahren dürfen Jugendliche einen E-Scooter fahren und das tun sie offensichtlich auch in zunehmendem Maße, wie die Statistik belegt.
Dabei kommt es schonmal vor, dass viele E-Scooter-Fahrer auch in Fußgängerzonen unterwegs sind, wie in Bocholt zum Beispiel. Dann kommt es schonmal zu gefährlichen Begegnungen mit Fußgängern. Deshalb führt die Polizei regelmäßig Kontrollen durch. Neben Bußgeldern stehen dabei auch Aufklärungskampagnen im Fokus, um das Bewusstsein für die Regeln im Umgang mit E-Scootern zu stärken.