
Drogenprozess aus Ahaus und Gronau vor dem Finale
Vor dem Landgericht Münster geht heute (30.10.26) ein großer Drogenprozess aus dem Westmünsterland in die entscheidende Phase. Gegen zwei Männer aus Ahaus und zwei Männer aus Gronau ist die Beweisaufnahme abgeschlossen. Heute werden die Plädoyers von Anklage und Verteidigung gehalten, das Urteil soll voraussichtlich am 5. November fallen.
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Plädoyers heute, Urteil in der kommenden Woche
Im Verfahren gegen die vier Angeklagten steht heute der nächste wichtige Schritt an: Nach Angaben von Presserichterin Badia vom Landgericht Münster ist die Beweisaufnahme abgeschlossen. Für heute, den 30. Oktober 2026, sind die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung angesetzt. Die Urteile sollen nach bisherigem Stand voraussichtlich am 5. November 2026 gesprochen werden.
Was den Angeklagten vorgeworfen wird
Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Männern vor, spätestens seit dem Frühjahr 2025 im Raum Ahaus im großen Stil mit Drogen gehandelt zu haben. Es geht um Marihuana, Kokain und auch Ecstasy. Kopf der Gruppe soll nach der Anklage einer der Männer aus Ahaus gewesen sein. Er soll die Geschäfte organisiert, Aufträge verteilt und die Erlöse vereinnahmt haben. In Ahaus soll es außerdem zwei Depots als Zwischenlager für die Drogen gegeben haben. Ein 43-jähriger Angeklagter aus Gronau soll darüber hinaus von April 2023 bis Februar 2026 Marihuana-Plantagen betrieben und die Gruppe beliefert haben. Insgesamt soll durch die angeklagten Taten ein Erlös von rund 909.000 Euro erzielt worden sein.