
DLRG warnt vor Badeunfällen bei neuer Hitzewelle
Mit den angekündigten Temperaturen um die 30 Grad zieht es viele Menschen im Kreis Borken wieder an die Badeseen und in die Schwimmbäder. Die DLRG warnt dabei vor den Gefahren in unbewachten Gewässern. Wie schnell daraus ein Einsatz werden kann, hat sich schon bei der letzten Hitzewelle gezeigt.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2026 11:03
Drei Personensuchen in nur einer Woche
Allein in der vergangenen Woche war die DLRG im Kreis Borken an drei Personensuchen in Gewässern beteiligt. In allen Fällen bestätigte sich der Verdacht auf eine vermisste Person am Ende zwar nicht. Trotzdem zeigen die Einsätze nach Angaben der DLRG, wie schnell aus einer Meldung ein aufwendiger Sucheinsatz werden kann. Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen steigt der Andrang auf Seen, Flüsse und Kanäle deutlich an. Viele Menschen suchen dort Abkühlung - unterschätzen aber die Risiken.
Unbewachte Gewässer oft gefährlicher als gedacht
Die DLRG weist darauf hin, dass Freigewässer schwerer einzuschätzen sind als Schwimmbäder. Strömungen, plötzlich tiefe Stellen, Schlick, Wasserpflanzen oder schlechte Sicht können auch für geübte Schwimmer gefährlich werden. Dazu kommt, dass viele ihre Kräfte überschätzen oder überhitzt ins kalte Wasser springen. Die Empfehlung der DLRG: möglichst nur an bewachten Badestellen schwimmen, nicht allein ins Wasser gehen und Kinder jederzeit im Blick behalten. Auch auf Alkohol am und im Wasser sollte verzichtet werden.