
Während bundesweit in den letzten Wochen an mehr als 30 Seen das Baden verboten wurde, können wir hier beruhigt in unseren Seen schwimmen. Im vergangenen Jahr waren wegen der anhaltenden großen Hitze auch in unseren Seen die Blaualgen auf dem Vormarsch. Dieses Jahr sieht es deutlich besser aus: zum einen waren die Hitzeperioden nicht so extrem lang wie im Vorjahr - zum anderen haben die zuständigen Städte vorbeugende Maßnahmen getroffen, die auch greifen. Ultraschallgeräte sorgen in Bocholt dafür, dass der Aasee nicht mehr so anfällig ist. Am Borkener Pröbstingsee hat die Stadt den Sand am Badestrand bis ins Wasser hinein ausgetauscht und Wasserpflanzen wurden von einem Boot aus abgemäht. Dadurch wurden Nährstoffe entzogen, die zum Beispiel das Wachstum von Blaualgen fördern. Am Gronauer Drilandsee sind Blaualgen wie schon in den vergangenen Jahren wegen seiner Tiefe und Lage kein Problem.