
THW Ortsverband Bocholt/Borken
Update; (Montag 13.02.2023 14 Uhr)
Eine Woche nach den verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet die Zahl der Todesopfer auf rund 37.500 gestiegen. Die deutschen Hilfsorganisationen ziehen ihre Such- und Bergungstrupps nun ab. Die 50köpfige SEEBA-Gruppe des Technischen Hilfwerks wird heute abend zurück in Deutschland erwartet.Geplante Ankunft ist um 22 Uhr 30 am Flughafen Köln/Bonn.
Die ehrenamtlichen Experten und Expertinnen konnten bei ihrem Einsatz zwei Menschen lebend bergen, die 100 bzw 130 Stunden unter den Trümmern lagen. Zum SEEBA-Team gehören auch 4 THW-Helfer des Ortsverbands Bocholt/Borken.
Stand Freitag (10.02./ 12.45 Uhr)
Die vier ehrenamtlichen THW-Helfer aus dem Kreis sind am späten Mittwochabend mit ihrer Bergungseinheit im Erdbebengebiet in der türkischen Provinz Hatay eingetroffen und haben sofort mit ihrer Arbeit begonnen. Gemeinsam mit dem Team von ISAR Germany konnten sie einen Menschen lebend aus den Trümmern bergen. Für jedes einzelne Leben lohnt sich unser Einsatz, heißt es dazu vom Technischen Hilfswerk. Die Faustregel besagt, dass man 72 Stunden Zeit hat, Menschen nach einem Erdbeben zu befreien. Dass es auch nach Ablauf dieser Zeit zu solchen Rettungen kommt, gibt den THW-Helfern große Hoffnung. Die 50 Männer und Frauen der SEEBA-Bergungs-Einheit haben 4 Suchhunde dabei und arbeiten rund um die Uhr im Schichtdienst.
Stand Mittwoch (08.02./14.00 Uhr)
Die vier THW Helfer aus dem Kreis sind endlich in der Türkei eingetroffen und machen sich so schnell wie möglich mit ihrer Kollegen der Bergungseinheit SEEBA auf den Weg ins Erdbebengebiet. Mit der Suche nach Verschütteten können sie vermutlich erst morgen beginnen, sagte uns eine Sprecherin des Technischen Hilfswerks. Denn die Fahrt zum Einsatzort dauert einige Stunden. Die Experten des THW haben neben Spezialgeräten auch 4 Suchhunde dabei.
Stand Mittwoch (08.02./ 8.00 Uhr)
Nach mehreren schweren Erdbeben am 06. Februar 2023 in der Grenzregion der Türkei und Syrien entsandte das THW letzte Nacht ein Team der SEEBA. Die Maschine ist am frühen Morgen am Flughafen Gaziantep in der Provinz Gaziantep angekommen. Mit an Bord hatten sie vier ausgebildete Rettungshunde für die biologische Ortung sowie insgesamt 16 Tonnen Material, darunter auch akustische Ortungsgeräte sowie technische Bergungsgerätschaften. Damit ist die SEEBA in der Lage, schnell und effektiv Verschüttete zu orten und zu retten. In dem SEEBA-Team sind auch vier THW-Kräfte aus dem THW Ortsverband Bocholt/Borken.
„Wir befinden uns in der ersten Phase nach der Katastrophe. Der Fokus liegt momentan ganz klar auf der Rettung und Erstversorgung der betroffenen Menschen und das ist genau das, worin unsere SEEBA ausgebildet und trainiert ist“,
unterstreicht THW-Präsident Gerd Friedsam.
© THW Borken
Stand Dienstag (07.02.)
Auch vom THW Ortsverband Bocholt/Borken sollten Dienstag(07.02) vier Retter in Richtung Türkei abfliegen. Sie hingen aber noch bis zum späten Nachmittag am Flughafen Köln Bonn fest. Vor Ort im Krisengebiet sind die Flughäfen teilweise noch dicht. Maschinen mit anderen Helfern mussten bereits umgeleitet werden, sagte uns THW Pressesprecherin Kathaina Garrecht. Sie und rund 50 weitere Einsatzkräfte sind teil eines Spezialistenteams, das vor allem Verschüttete orten und retten soll. Auch eine Hundeführerin aus dem Emscher-Lippe Team des Bundesverbandes Rettungshunde ist unterwegs ins Krisengebiet, hat uns die Vorsitzende der Rettungshundestaffel Münsterland Gabi Berger gesagt. Vom hiesigen Verein sei dagegen keiner dabei, weil es dort aktuell keine Hunde für den Auslandseinsatz gebe.
So können wir helfen
Ein Bündnis aus Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und UNICEF will helfen und bittet um Spenden. Hier erfahrt Ihr mehr.


