
Corona-Schutzimpfung: Es gibt viel Kritik
Seit dem Impfstart gibt es viel Kritik. Es läuft zu langsam und nur schleppend. Die Kassenärztliche Verinigung sieht das anders. Die Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen in Westfalen-Lippe sind gut angelaufen.
Veröffentlicht: Freitag, 08.01.2021 06:04
Bisher 44. 000 Menschen in Westfalen-Lippe geimpft
Es gibt viel Kritik zum Start der Corona-Schutzimpfung. Es läuft zu langsam und nur schleppend. Die Kassenärztliche Verinigung sieht das anders. Die Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen in Westfalen-Lippe sind gut angelaufen. Bisher wurden 44.000 Menschen geimpft - Heimbewohner und Pflegepersonal. Der Weg dahin ist aufwändig. Die Heime müssen einiges organisieren, bis dann tatsächlich das Impfteam kommt. Wer geimpft werden will, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben, wer das nicht mehr selbst kann, muss unterschreiben lassen. Im Heim selbst muss ein steriler Raum organisiert werden, in dem der empfindliche Impfstoff angerührt werden kann. Danach darf der Stoff nicht mehr viel bewegt werden, das heißt, die Impfung selbst muss auch direkt vor Ort erfolgen, die Mediziner können nicht von Zimmer zu Zimmer gehen und impfen. Auch bettlägerige Bewohner müssen zum Impfraum gebracht werden. Das ist aufwändig, hat aber zum Beispiel im St. Antonius Heim in Schöppingen schon gut geklappt. Bis Ende Januar sollen alle Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Westfalen-Lippe geimpft sein.