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Corona-Krise trifft Tierheime in Ahaus und Bocholt
© Tierschutzverein Bocholt und Umgebung e.V.
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Corona-Krise trifft Tierheime in Ahaus und Bocholt

Allein das Bocholter Tierheim geht von einem Verlust von bis zu 70.000 Euro für das vergangene Jahr aus. Die Tierheime konnten zwar viele Tiere vermitteln, darunter auch Hunde und Katzen, die schon lange auf ein neues Zuhause gewartet haben. Aber die klassischen Einnahmenquellen der Tierheime, wie die Hundepension oder Sommerfeste, sind 2020 aber fast komplett weggefallen.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.01.2021 05:49

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Die beiden Tierheime in Ahaus und Bocholt hoffen, dass sich die Situation in diesem Sommer wieder normalisiert

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Das Tierheim in Ahaus hat nach eigenen Angaben zum Glück keine Absagen von Tierschutzmitgliedschaften. Immer noch werden Hunde und Katzen erhöht nachgefragt. Kleintiere sind gerade nicht so gefragt. Damit rechnet das Tierheim Ahaus aber auch erst wieder mehr im Frühling. Besuchstermine laufen sehr gut. Nach Vorgesprächen am Telefon werden Einzeltermine vereinbart. Das soll auch in Zukunft so beibehalten werden. Hier könnt ihr Kontakt zum Tierheim Ahaus aufnehmen.

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Tierheim Bocholt vermittelt Lanzeitbewohner

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Alleine in Bocholt konnten im vergangen Jahr drei Langzeitbewohner das Tierheim in ein neues Zuhause verlassen. Die Leute kommen mit gewissen Vorstellungen. Das wird besprochen und dann werden die passenden Tiere vorgestellt. Potentielle neue Hundebesitzer kommen mehrmals, um den Hund kennenzulernen und umgekehrt. Vor dem endgültigen Einzug ins neue Zuhause gibt es einen Probetag. Bei Katzen und Kleintieren gibt es den Besuch nur im Gehege. Hier könnt ihr Kontakt zum Tierheim Bocholt aufnehmen.

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Was passiert nach dem Lockdown?

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In Corona-Zeiten mit Home Office schaffen sich viele ein Haustier an. Aber was passiert nach der Corona-Pandemie, wenn zum Beispiel die Arbeit wieder im Büro stattfindet und die Kinder zur Schule oder in den Kindergarten gehen? Wer sich ein Tier anschafft, sollte auch daran denken, sagt der Leiter des Tierheims in Bocholt, Niklas Jägering. Denn auch dann muss sich jemand um das Haustier kümmern. Es hilft nichts, wenn man sich jetzt ein Tier anschafft, weil man viel zuhause ist, und später keine Zeit mehr hat. Deshalb sollte sich jeder sehr genau überlegen, ob er dauerhaft Zeit für einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier hat.

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