
Stadt Ahaus prüft rechtliche Schritte
Bevor die Transporte durchgeführt werden können, müssen aber noch die Atomaufsicht und die Polizeibehörden des Landes NRW grünes Licht geben. (Bei den Transporten aus Garching ist Bayern mit im Boot.)
Außerdem will die BGZ die Ahauser vor den ersten Transporten zu einer öffentlichen Dialogveranstaltung einladen.
Die geplanten Castortransporte aus Jülich per LKW quer durch NRW werden sich nach Angaben der SPD NRW über vier bis acht Jahre hinziehen und werden unter anderem von Atomkraftgegnern und der Gewerkschaft der Polizei heftig kritisiert.
Die Stadt Ahaus hat bereits reagiert und will rechtliche Schritte prüfen. Es gibt noch kein Endlager und die Verantwortung für die Lagerung des hochradioaktiven Abfalls in Deutschland könne nicht einzelnen Standorten aufgebürdet werden, heißt es.