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Castor-Transporte nach Ahaus - Fortsetzung wohl heute
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Castor-Transporte nach Ahaus - Fortsetzung wohl heute

Heute (Dienstag, 21.04.2026) könnte der nächste Transport mit Atommüll aus dem Jülicher Forschungsreaktor quer durch NRW ins Westmünsterland rollen. Das Ziel: Das Ahauser Zwischenlager. Die Atomkraftgegner machen mobil und sind vorbereitet. Sie haben bei der Polizei für heute Abend Protestaktionen angemeldet.

Veröffentlicht: Montag, 20.04.2026 14:11

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Genehmigte Protestaktionen der Atomkraftgegner

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Die Atomkraftgegner laden für 18 Uhr zu einer Auftaktkundgebung am Ahauser Rathaus ein. Danach ist eine Demo geplant - auch entlang der Transportroute über die Schorlemmer Straße, bzw. Schöppinger Straße. Dort, an der Kreuzung hat die Polizei inzwischen einer symbolischen Blockade in Form eines aus Menschen gebildeten, großen "X" auf der Transportroute zugestimmt. Und das ist den Atomkraftgegnern auch wichtig. Sie wollen natürlich auch wahrgenommen werden mit ihrem friedlichen Protest. Deshalb soll es ab 20 Uhr eine nächtliche Dauermahnwache geben - bis zur Ankunft des Castor-Transportes.

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Castor-Transporte nach Ahaus - Fortsetzung wohl heute
Der erste Castor-Transport von Jülich nach Ahaus am 23.03.2026
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Auch Proteste in Jülich und Bottrop

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Um 18 Uhr beginnt am Forschungszentrum Jülich eine Dauer-Kundgebung. ier rechnen die Initiativen wieder mit Einschränkungen bei der Anreise, bisher blieben Anfragen an die Rurtalbahn zum Ausfall des Haltepunktes „Forschungszentrum“ unbeantwortet. Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich macht deutlich: „Es handelt sich um eine angemeldete Mahnwache, die Polizei muss also den Zugang im Rahmen des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit gewähren – und das diesmal bitte ohne lange Umwege!“


In Bottrop soll es ab 20.30 Uhr eine Mahnwache an der Kreuzung Fernewaldstraße / Oberhausener Straße geben. Wenn der Castor in Jülich losfährt, soll die Mahnwache mit leuchtenden Xen auf die beiden Autobahnbrücken über die A2 verlagert werden. „Wir haben die Aktion bei der Polizei angemeldet, sollte es Auflagen geben, mit denen kein Protest in Castor-Sichtweite möglich ist, scheuen wir uns nicht, vor dem Verwaltungsgericht zu klagen“, erklärt Hanna Poddig von der Initiative Sofa Münster.

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