
Alles sicher vorbereitet
Der erste Castor-Transport vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus steht offenbar kurz bevor. Einen genauen Termin nannten die Verantwortlichen beim Bürgerdialog im Ahauser Rathaus nicht, deuteten aber an, dass der Start unmittelbar bevorsteht.
Atomkraftgegner vermuten, dass die Transporte schon in den nächsten Tagen beginnen könnten. Betreiber und Auftraggeber betonen, alles sei sicher vorbereitet. Die Polizei Münster, die den Transport begleitet, war bei dem Termin nicht anwesend.
Insgesamt sind mehr als 150 Transporte geplant. Sie starten am Standort Jülich und werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen bis nach Ahaus begleitet – unter anderem von einem großen Polizeiaufgebot.
Lange unterwegs - Auswirkungen möglich
Die Strecke von Jülich nach Ahaus ist rund 150 Kilometer lang. Weil die Transporte besonders gesichert sind und teilweise sehr langsam fahren, kann es mehrere Stunden dauern, bis sie ihr Ziel erreichen. Sobald ein Transport unterwegs ist, kann es auch bei uns im Kreis Borken zu Verkehrsbehinderungen, Sperrungen oder Staus kommen – vor allem rund um Ahaus.
Proteste entlang der Strecke
Die Transporte sind seit Jahren umstritten. Auch diesmal wird mit Protesten von Atomkraftgegnern gerechnet – sowohl entlang der Strecke als auch direkt am Zwischenlager in Ahaus.
Wir halten euch auf dem Laufenden
Sobald ein Castor-Transport startet, berichten wir hier auf unserer Homepage und im laufenden Programm:
- Wo sich der Transport gerade befindet
- Wann er im Kreis Borken ankommt
- Welche Straßen betroffen sind
- Wie die Lage vor Ort in Ahaus ist
Schaut regelmäßig hier vorbei oder noch besser: hört RADIO WMW – wir begleiten die Transporte für euch aktuell.