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Caritas fordert Integrationshelfer
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Caritas fordert Integrationshelfer

Wir alle haben inzwischen von den schlimmen Zuständen in der fleischverarbeitenden Industrie gehört. Und vielen von uns ist klar, dass sich diese Umstände ändern müssten. Die Caritas warnt jetzt davor, nach dem Abebben der Corona-Pandemie in alte Muster zurück zu fallen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 05:04

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Menschenunwürdige Umstände

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Vor ein paar Wochen ist die Fleischindustrie ordentlich in die Kritik geraten. Denn als festgestellt wurde, dass viele Schlachthofmitarbeiter aus Osteuropa, die hier im Westmünsterland oder den Niederlanden arbeiten, mit dem Coronavirus infiziert sind, da wurde nochmal für viele deutlich, wie schlecht die Arbeitsbedingungen und die Unterbringung der osteuropäischen Schlachthofmitarbeiter hier bei uns ist. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Infektionen in den Schlachthöfen. Das hat die zweite Testrunde ergeben. Also alles wieder gut. „Nein!“, sagt die Caritas. Die Menschen in Osteuropa seien oft so arm, dass sie auch Arbeit unter menschenunwürdigen Umständen hier in Deutschland annehmen würden. Egal, ob auf dem Spargelfeld in der Fleischindustrie oder auch in der Pflege. Daraus dürfe niemand Profit schlagen. Da seien auch Politik und Wirtschaft gefragt, wenn es darum geht die Umstände zu ändern. Ein erster Schritt könnten unabhängige, muttersprachliche Integrationshelfer sein, die uneingeschränkten Zugang zu Arbeits- und Wohnstätten haben.

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