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Bürgerbegehren zur Abfallentsorgung in Gronau weiter geplant
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Bürgerbegehren zur Abfallentsorgung in Gronau weiter geplant

Der Gronauer Rat hat reagiert: Wegen Kritik an der neuen Abfallentsorgung zum 1. Januar haben die Politiker einige Änderungen beschlossen. Den Initiatoren eines Bürgerbegehrens reicht das nicht. Sie halten an ihrem Vorhaben fest, sagte uns eine Sprecherin.

Veröffentlicht: Freitag, 25.08.2023 07:49

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Single-Haushalte würden benachteiligt, sagt die Mitinitiatorin eines Bürgerbegehrens in Gronau

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Nach Kritik aus der Bevölkerung hat der Rat in Gronau (23.08.23) die Pläne für die neue Abfallentsorgung ab 2024 nochmal abgeändert. Es wird nun auch eine kleine 60 Liter Restmülltonne angeboten und das Mindestvolumen an Restmüll pro Person wurde gesenkt. Die Stadtverwaltung soll die Abfallgebühren jetzt neu berechnen und die Bürger entsprechend informieren.

Das angekündigte Bürgerbegehren zu dem Thema ist damit aber nicht vom Tisch, sagte uns Mitinitiatorin Jaqueline Schulte:

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Jaqueline SchulteDie Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens aus Gronau
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Hier eine kurze Übersicht über den Ratsbeschluss vom 23.08.23:

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Restmüllbehälter: Aktueller Sachstand 

In der Ratssitzung am Mittwoch, 23.08.2023, wurde über den aktuellen Sachstand zum Thema Restmüllbehälter informiert und beraten. Die Ratsmitglieder haben zudem eine Änderung der Satzung beschlossen. 

Der Rat der Stadt Gronau hat folgende Beschlüsse gefasst:

Der Rat der Stadt Gronau (Westf.) beschließt den Erlass der 2. Änderungssatzung zur Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Gronau (West.) vom 14.05.2021 in der Fassung der 1. Änderungssatzung vom 22.06.2023 in der beantragten und vorgetragenen Fassung mit Wirkung vom 01. Januar 2024.

Die Änderung bezieht sich auf folgende Punkte:

⦁ Das Mindestbehältervolumen von 10 Liter pro Person und Woche wird auf 7,5 Liter pro Person pro Woche bei Haushalten ab 4 Personen reduziert.

⦁ Es werden 60-Liter-Restmülltonnen zur Verfügung gestellt.

Die Verwaltung wurde zudem beauftragt, eine Gebührenkalkulation zu entwickeln, die einen degressiven Maßstab berücksichtigt.

Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, an die Gronauer Haushalte ein Schreiben mit detaillierten Informationen und einer modellhaften Darstellung der Abfallgebühren auf der Grundlage der Zahlen aus 2023 zu senden.

(Quelle: Stadt Gronau)


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