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Bocholter Klinik setzt auf individuelle Prothesen
© Klinikum Westmünsterland
Chefarzt Dr. Bernd Hinkenjann
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Bocholter Klinik setzt auf individuelle Prothesen

Am St. Agnes-Hospital in Bocholt kommen bei Hüft- und Knieoperationen jetzt auch patientenindividuell geplante Implantate zum Einsatz. Die Klinik sagt: Die Prothesen werden auf Basis eines CTs passgenau vorbereitet. Das kann vor allem für Menschen mit besonderen anatomischen Voraussetzungen interessant sein.

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Individuelle Planung vor der OP

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Das St. Agnes-Hospital in Bocholt baut sein Angebot in der Endoprothetik weiter aus. Nach Angaben des Klinikums werden bestimmte Hüft- und Knieprothesen nicht mehr nur in Standardgrößen eingesetzt, sondern schon vor der Operation individuell geplant. Grundlage dafür ist ein dreidimensionales CT. Anhand dieser Bilder wird die Prothese so vorbereitet, dass sie möglichst genau zum jeweiligen Gelenk passt. Die Klinik betont, dass das Verfahren nicht für alle Patientinnen und Patienten gedacht ist. Entscheidend sei immer, welche Versorgung im Einzelfall medizinisch sinnvoll ist. Besonders infrage kommen könne die Methode zum Beispiel bei auffälligen Beinachsen, nach Verletzungen oder wenn Gelenke sehr klein oder sehr groß sind.

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Infos auch bei Termin in Gescher

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Nach Darstellung des Klinikums ist die patientenindividuelle Hüft- und Knieendoprothetik in Bocholt ein wachsender Teil des Behandlungsangebots. Chefarzt Dr. Bernd Hinkenjann erklärt das Verfahren außerdem in einem neuen Video auf dem YouTube-Kanal des Klinikums Westmünsterland. Wer mehr darüber wissen will, kann auch Anfang November nachfragen: Am 4. November gibt es beim „Treffpunkt Gesundheit - Bewegung im Fokus“ in Gescher die Möglichkeit, mit Dr. Hinkenjann persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung läuft von 16 bis 19:30 Uhr im Theater- und Konzertsaal am Borkener Damm. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist laut Klinikum nicht nötig.

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