
Bocholt will sich für Baumrettung einsetzen
Dem deutschen Wald gehts nicht gut: Trockenheit, Stürme und Schädlinge machen den Bäumen zu schaffen. Wie können wir die Lücken in unseren Wäldern schließen? Diese Frage stellt sich aktuell in vielen Rathäusern hier bei uns.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.09.2019 05:27
Teils sind schon wieder neue Bäume gepflanzt worden. Teils gibt es aber auch ganz neue Ideen wie in Bocholt. Die Stadt will uns bei der Pflege der Bäume unterstützen. Viele von uns haben ja in den letzten Wochen und Monaten immer mal wieder zu Gießkanne oder Wasserschlauch gegriffen, damit die Bäume auf den öffentlichen Plätzen vor der Haustür nicht vertrocknen. In Bocholt soll das künftig gefördert werden. Bis zu 1000 Euro soll es für große, ortsbildprägende Bäume geben. Außerdem will die Stadt im Herbst an Firmen und Privatleute Laubbäume mit großen Kronen verteilen, damit jeder der will und genügend Platz hat auf seinem Grundstück einen Baum pflanzen kann. Das Thema wird morgen im Fachausschuss beraten.
Wie rettet NRW Bäume?
In Berlin veranstaltet Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner einen nationalen Waldgipfel um zu klären, was in ganz Deutschland getan werden kann. Die NRW-Landesregierung nimmt auch daran Teil und hat als Vorbereitung ein Millionenprogramm aufgelegt, um die Wälder zu retten. Das Land gibt in den kommenden zehn Jahren 100 Millionen Euro aus, um die Wälder zu retten. Etwa ein Drittel aller Bäume in NRW ist beschädigt, so schlecht ging es den Wäldern hier noch nie. Mit dem Geld soll zum Beispiel den Bauern dabei geholfen werden, die Bäume, die vom Borkenkäfer befallen sind schnell abzutragen und die Bauern sollen azu gebracht werden Bäume anzupflanzen, die nicht so empfindlich sind bei Trockenheit und Hitze. Also die Wälder sollen schnell aufgeforstet werden. Das muss auch schnell gehen, denn es braucht ja einige Zeit, bis die Bäume wachsen.