
Immer bei der "richtigen" Polizei nachfragen!
Die beiden haben in gutem Glauben eine Tasche mit Wertsachen gepackt und - wie mit der vermeintlichen Polizei vereinbart - an einer bestimmten Stelle deponiert. Aus Angst vor Einbrechern. Das Fatale: sie sind damit Dieben auf den Leim gegangen. Viele von uns glauben, dass mittlerweile wohl jeder wissen müsste, das Betrüger sich auf diese Weise bereichern, nachdem sie angerufen haben. Warum sie trotzdem noch Erfolg haben, versucht uns Thorsten Ohm von der Polizei zu erklären:
Im Bocholter Fall fehlen Wertgegenstände für einen mittleren fünfstelligen Betrag. Die Polizei rät, im Zweifel immer aufzulegen und die echte Polizei vor Ort zu informieren. Die Polzei sagt aber auch, dass solche Anrufe eigentlich immer Betrug sind!
Die Masche ist nicht neu und vielen bekannt. Trotzdem haben die Betrüger immer wieder Erfolg. Auch, weil sie systematisch vorgehen, sagt Thorsten Ohm von der Polizei. Mehr als 160 Fälle hat es allein im Raum Bocholt/Rhede in der 2. Januarwoche gegeben, und die Dunkelziffer wird noch höher sein.
Wir fassen zusammen:
- Bei solchen Anrufen handelt es sich eigentlich immer um Betrug! Die "richtige" Polizei ruft in dieser Form bei niemandem an.
- Wenn Ihr euch nicht sicher seid - fragt bei der nächsten Polizeidienstelle nach, ob es einen Anruf gegeben hat.
- Auch bei E-Mails von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft solltet Ihr vorsichtig sein! Fragt auch hier lieber bei der "richtigen" Polizei nach.