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Bahn oder Radschnellweg
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Bahn oder Radschnellweg

Sollen wir die alten Bahnschienen reaktivieren oder brauchen wir zwischen Bocholt und Borken einen Radschnellweg? Das ist die Frage, die jetzt wieder diskutiert wird, weil der Bund die Bewertungskriterien zur Finanzierung von ÖPNV-Projekten geändert hat. Unter anderem liegt jetzt mehr Gewicht auf dem Umweltaspekt. Und das heisst: eine Zugverbindung zwischen Bocholt und Münster könnte sich jetzt doch lohnen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.08.2022 05:09

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Zugverbindung könnte sich doch lohnen

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Seit Jahrzehnten diskutieren wir darüber, ob die alte Bahntrasse nicht wieder für den Verkehr genutzt werden kann. Eigentlich war klar, das rechnet sich nicht. Ein Radschnellweg auf der Trasse wäre vorteilhafter. Auch die Politiker in Bocholt und Rhede hatten dem zugestimmt. Doch mit der Entscheidung des Bundes, mehr Wert auf den Umweltaspekt zu legen, werden die Karten jetzt neu gemischt. Ein neues Gutachten kommt, und das könnte zu dem Schluss kommen, dass sich eine Zugverbindung nun doch lohnen könnte. Unter anderem deshalb lassen Bocholt, Rhede und auch der Kreis Borken die alte Bahn-Trasse jetzt doch nicht wie geplant entwidmen. Stattdessen wir darauf gewartet, dass das Land NRW bekannt gibt, wie das Planfeststellungsverfahren in Sachen Radschnellweg genau laufen soll, heisst es aus dem Kreishaus. Dann könnten die Planungen für einen Radschnellweg nämlich weiter laufen. Ob er dann tatsächlich realisiert werde, stehe allerdings auf einem anderen Blatt. 

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