
Kritik an Castor-Pannen
Seit rund einem halben Jahr rollen Atommülltransporte von Jülich ins Zwischenlager nach Ahaus. In dieser Woche erwarten die Bürgerinitiativen weitere Castoren. Grund genug für die Anti-Atom-Bürgerinitiativen, weiter mobil zu machen. Unter diesem Eindruck findet heute Abend der nächste Stammtisch der Atomgegner in Ahaus statt. Die Atomkraftgegner wollen natürlich weiter erreichen, dass die Castor-Transporte gestoppt werden. Schließlich habe es auch schon einige Pannen gegeben, z.B. beim Einlagern der Castoren ins Zwischenlager ins Ahaus. Oder ein Transport konnte erst verspätet in Jülich losfahren, weil eine Zugmaschine defekt war. Und auch fehlende Hubschrauber zur Luftüberwachung gegen mögliche Anschläge wurden in den letzten Wochen kritisiert.
Große Demo geplant
Die Proteste gehen weiter - nicht nur gegen die aktuellen Castor-Transporte. Für den 17. Oktober 2026 planen die Bürgerinitiativen eine große Demonstration in Ahaus. Dann geht es auch um den Weiterbetrieb der Atomanlagen Ahaus, Gronau und Lingen.