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Anklage gegen falsche Geldboten
Symbolbild
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Anklage gegen falsche Geldboten

Die vier falschen Geldboten, die vor zweieinhalb Jahren im Dezember die komplette K+K-Zentrale in Gronau reingelegt haben müssen wohl bald auf der Anklagebank Platz nehmen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Essen hat Anklage erhoben - insgesamt gegen sieben Verdächtige. Darunter ist auch eine Frau. Die Bande soll im Ruhrgebiet außerdem noch Geldtransporter überfallen haben. Am spektakulärsten war aber sicherlich der Coup in Gronau.

Im Dezember 2017 betreten die falschen Geldboten die K+K-Zentrale in Gronau. Alles sieht echt aus: die Uniformen und auch ihr Geldtransporter. Sogar die Zeit stimmt. Sie sind pünktlich da, um die Tageseinnahmen der Supermarktkette abzuholen. Daher waren sich die Ermittler auch sicher: die Täter hatten Insiderwissen. Ein Jahr später, im Dezember 2018 wurden fünf Verdächtige geschnappt. Dann landete der Fall im ZDF bei den Kollegen von "Aktenzeichen XY...ungelöst". Kurz danach klickten die Handschellen noch zweimal. In der K+K-Zentrale in Gronau soll die Bande 1,8 Millionen Euro erbeutet haben, insgesamt 2,5 Millionen.

Bei den Festnahmen wurden auch Luxusautos beschlagnahmt.


Veröffentlicht: Dienstag, 18.06.2019 16:24

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