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Anklage erhoben gegen mutmaßlichen Raser von Coesfeld
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Anklage erhoben gegen mutmaßlichen Raser von Coesfeld

Im vergangenen Juli ist ein Autofahrer in Coesfeld vor der Polizei geflüchtet. Er raste durch die Fußgängerzone und mitten durch einen Biergarten. Zwei Menschen wurden verletzt. Nur durch Glück kam niemand ums Leben, sagt die Staatsanwaltschaft Münster. Sie hat jetzt Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.03.2021 14:19

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Landgericht muß nun entscheiden

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Im Fall des mutmaßlichen Innenstadt-Rasers von Coesfeld hat die Staatsanwaltschaft Münster nun Anklage erhoben:

Unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Der Coesfelder soll im Juli vergangenen Jahres in einem nicht zugelassenen Wagen vor einer Polizeikontrolle geflüchtet sein, mit hoher Geschwindigkeit mitten durch die Fußgängerzone und einen Biergarten. Zwei Menschen wurden verletzt. Nur durch Glück kam niemand ums Leben, sagt die Staatsanwaltschaft. Der Verdächtige konnte flüchten. Nach einer Großfahndung wurde er aber 10 Tage später in Münster festgenommen. Eine Polizistin, die privat unterwegs war, hatte ihn erkannt. Das konkrete Motiv für die gefährliche Fahrt ist weiter unklar. Der Coesfelder hat nur erklärt, die Polizeibeamten seien für seine Flucht verantwortlich gewesen: Sie hätten ihn nicht mit Blaulicht und Martinshorn verfolgen dürfen. Wenn das Landgericht die Anklage zulässt, dann kommt es zu einem Gerichtsprozeß. 

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