Auch im Kreis mehr Straftaten mit Messer
"Besser ohne Messer", so heißt eine neue Landeskampagne, die NRW-Innenminister Reul ins Leben gerufen hat. Er will damit gegen die zunehmende Messergewalt im öffentlichen Raum vorgehen. Auch hier im Westmünsterland hängt die Polizei jetzt entsprechende Plakate an gut sichtbaren Orten und in den Flüchtlingsunterkünften auf. Neben einem großen Symbolbild ist der Slogan "Besser ohne Messer" in verschiedenen Sprachen abgedruckt. "Messer gehören in die Küche, nicht auf die Partymeile. Das muss in den Köpfen ankommen", sagte Reul. Die Leute müssten verstehen, dass Messer nichts sind, was man wie ein Portemonnaie oder ein Handy in die Hosentasche stecke. Hier gibt es mehr Infos!
Wir hier im Westmünsterland sind von Straftaten mit Messereinsatz im öffentlichen Raum weniger betroffen als andere Regionen oder Großstädte in NRW. Allerdings haben sich die Fälle innerhalb von drei Jahren verdoppelt, sagte uns die Kreispolizei. 2020 wurden 30 Fälle gezählt, 2023 waren es 62. Für das laufende Jahr wird aber kein weiterer Anstieg erwartet.